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Kaum zu glauben, aber ausgerechnet die vom Menschen geschaffenen Obstwiesen sind in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft die arten-reichsten Lebensräume! Auf mehr als 2.000 verschiedene Tierarten bringt
es ein durchschnittlicher Obstwiesenbestand. Oft werden die Höhlen alter Obstbäume von Steinkauz, Fledermaus oder Siebenschläfer bewohnt.

 

In der Wetterau löste der Obstanbau den Weinbau bereits im 17. Jahrhundert ab. Besonderes Kennzeichen sind die hochstämmigen Obstbäume mit einer

Stammlänge von rund 1,80 m, in lockeren Abständen auf Wiesen und manchmal auch auf Äckern gepflanzt.

 

In einem bunten Nebeneinander finden sich Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschen mit so lokalpatriotischen Namen wie Himbacher Grüne oder Friedberger Bohnapfel. Nahezu hundert Prozent des Obstes wird naturnah angebaut. Die Sortenvielfalt sorgt für eine große Bandbreite an Geschmacksrichtungen und Verwendungsmöglichkeiten.

 

Um dies alles zu erhalten und für Besucher erlebbar zu machen, haben sich im Verein Apfelwein- und Obstwiesenroute im Wetteraukreis e. V. über 100 Gastronomen, Direktvermarkter, Museen, Naturschutz-, Obst- und Gartenbauvereine vereint. Entlang der acht Rundrouten vermitteln sie Einblicke in Wetterauer Küche, Traditionen und Lebenswelten und laden ein zu saisonalen Festen wie Erntedank-, Apfel- und Blütenfesten oder Keltervorführungen.